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15. August 2017
FEARCON 2017 | Vortragender | Andreas Marschall

FEARCON 2017 | Vortragender | Andreas Marschall

Andreas Marschall, geboren 1961, ist kein Kind der Videotheken-Kultur, sondern sozialisiert in den Palästen des italienischen Kinobooms der 70er Jahre. Die Einflüsse dieser goldenen Ära des europäischen Horrorfilms und des „Gallo“ ist in seinen drei Kinofilmen und zahlreichen Musikvideos noch immer deutlich zu spüren.

Anhand von Ausschnitten aus seinen Werken berichtet Andreas Marschall von seiner Prägung durch wilde Bilder aus Cinecitta und wie die Faszination daran im Zeitalter der digitalen Medien neu erwacht.

Kurzbio:

Regisseur/Drehbuchautor Andreas Marschall, geboren 1961, wurde in den 90er Jahren bekannt als Cover-Illustrator für Rockbands und Regisseur von Musikvideos für Bands wie Kreator, Guano Apes, Tunderhead ua. Er arbeitete als Cutter und Drehbuchautor für TV und Kinofilme (Das kalte Herz, Soweit die Füße tragen).
2004 legte er sein Regiedebut mit Tears of Kali vor „dem schönsten und intensivsten deutschen Horrorfilm seit 20 Jahren“ (Sebastian Selig), der auch ein großer internationaler Erfolg wurde. Er gewann zahlreiche Festivalpreise, darunter den „Melies D´ argent“ der European Fantastic Film Festivals Federation.
Auch sein zweiter Film Masks (2011), eine blutige und Hommage an die „Gallo“-Filme der Siebziger Jahre sowie ein böser Kommentar zum Schauspielberuf, wurde mehrfach ausgezeichnet.

2014 drehte er den Episodenfilm GERMAN ANGST, eine Zusammenarbeit mit Michal Kosakowski und Jörg Buttgereit, für dessen Klassiker Nekromantik er einst das Originalplakat gezeichnet hatte. In Marschalls Episode ALRAUNE drängt ein Horrormythos des phantastischen deutschen Stummfilms so erotisch wie blutig in die postmoderne Welt.

Quellen & weiterführende Links zu Andreas Marschall:

Offizielle Webseite

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